Schmetterling
   
Schmetterling

Wings Club
History

 

BLUE WINGS - Blauer Schmetterling

Blue MorphoMorpho rhetenor auch als Blue Morpho bezeichnet ist ein überaus bezaubernder Schmetterling Südamerikas. Die Erstbeschreibung erfolgte 1775 durch Cramer. Mit einer Flügelspannweite von 14 – 17 cm gehört Morpho rhetenor zu den großen Vertretern der Morphofalter. Der Schmetterling hat eine fantastisch blau schillernde Grundfärbung, die wohl das unverkennbare Markenzeichen dieser Familie der Schmetterlinge darstellt.

Vienna Blue Wings (*BWC* - Blue Wings Club) ist ein Motorradclub (gemischte Altersgruppen), dessen Mitglieder jedoch mehrheitlich aus der sog. „Altspatzen-Generation“ (österr. Ausdruck für die „50-plus-Personen“) bestehen (bestanden - Ausgeschiedene) und „Chopper-Motorräder“ aller Marken/Typen/Hubraumklassen ab einschließlich 125ccm  fahren (fuhren). Er wurde 2006 gegründet und ist in Wr. Neudorf (am südlichen Rand von Wien) beheimatet (Clublokal). Hinsichtlich des Geschlechts gibt es keine Einschränkung, das heißt, dass die Mitglieder des Clubs sowohl aus Frauen als auch aus Männern mit gleichen Interessen zusammengesetzt sind

Clubgründung

Der Club wurde am Dienstag, 18. April 2006 von *Karl* alias *Schmetterling* alias *Präse* vorerst als reiner ‘Chopper-125er-Club‘gegründet. Die erste offizielle Clubsitzung fand am Dienstag, 9. Mai 2006 statt. Mitbegründer waren: *Helmut* (Roter Baron), *Franz* (Red Bull) und *Günther* (Herbie). Die Clubabende der Anfangsjahre (2006 – 2011) fanden im Clublokal und Clubhaus des seinerzeitigen *Anderl-Pub* in Wien-Siebenhirten statt.

Der Zufall aus dem Jahre 1999 (besser gesagt das österreichische Spezifikum – 125er Leichtmotorrad lt. Führerscheingesetz berechtigt zum Lenken des Fahrzeuges mit dem „B-Schein“ (PKW), mit weiterer Fahrzulassung der Fahrzeuge in den Ländern Italien und Liechtenstein) wollte es, dass sich Karl (anscheinend in der Midlife-Crisis) wieder verstärkt mit der Bikerszene auseinandersetzte. Jugendbilder und Erlebnisse kamen zum Vorschein, wie wenn’s gestern gewesen wäre. Touren und Reisen wurden zunächst mit Freunden und einer Leih-125er quer durch Österreich gemacht. Im Jahre 2003 erwarb er schließlich ‚seine‘ Honda-Shadow VT125-C, und mit dem Kauf der Maschine wurde auch die ‚Zündung‘ eingeschalten, der Start jedoch erfolgte erst 2006.

Die zur Clubgründung nötigen ersten ‚Komponenten‘ (Clublokal, Mitglieder) hatte der Gründer relativ schnell beisammen. Als ‚“7-Hirtner-Urgestein“ kannte er die Lokalitäten im Grätzl ziemlich gut und registrierte, dass im *Anderl-Pub* hinter dem Gastgarten ein kleines Bürozimmer lag, dessen Lage und Größe sich hervorragend für ein Clubhaus eignete, und die ideale Kombination mit dem daneben liegenden Lokalstüberl darstellte. Ein Freund aus vergangenen Tagen mit Namen *Helmut* (Roter Baron) erklärte sich spontan bereit den ‚Vizegründer‘ zu übernehmen, und den Dritten im Bunde *Franz* (Red Bull) ‚gaberlte‘ der Präse Ende April auf der Straße auf, indem er ihn ansprach und fragte, ob er einem 125er-Chopperclub beitreten möge. Seine kurze Antwort lautete: „ Ja, bin ich dabei“ (‚Drittgründer‘). Komplettiert wurde der Club durch Günther alias *Herbie* (Erfinder des Clubpatch – ‚Viertgründer‘).

Clubname
Jetzt bräuchte man einen Namen und ein Logo (Banner oder Patch) für den Club, dachte Karl und stöberte in den Foren und in den Bikermagazinen herum. Adlerschwingen (Harley-Adler) oder Totenköpfe, bzw. Skelette waren meist Motive der Clubs in Österreich. Zur Namensfindung verhalfen ihm die Eishockey-Clubs. *Black Wings Linz*, *Vienna Capitals* und ähnl.. – also „Wings‘ und „Vienna“ traten schon dezent in den Vordergrund. Die ersten schüchternen Grafikversuche endeten in „Kindergarten-Logos“, so dass Karl seinen Freund Günther aus Alt-Erlaa kontaktierte, der als Werbegrafiker der Profi schlechthin war und ein ‚“g’scheites Logo“ versprach, wenn alles beisammen sei. Es folgte der Dienstag, 9. Mai 2006 – die erste offizielle Clubsitzung im Anderl, wo die legendäre Aussage von Red Bull fiel: „Leute, wir sind zwar die Altspatzengeneration, aber wir können trotzdem (oder gerade deswegen) keinen Totenschädel als Clubmotiv wählen, da lachen’s uns alle aus und fragen, ob ma deppat san.“

So kam es, dass an diesem denkwürdigen Abend Karl sich vor dem PC hinsetzte und nach ‚Viechern‘ für ein Clublogo Ausschau hielt. In der digitalen Bibliothek klickte er bei ‚Insekten‘ an, und es sprang ihm ein Schmetterling entgegen. Bingo !! – Blauer Schmetterling – Blue Wings – Vienna Blue Wings, das klang immens stark, und außerdem ist blau seine Lieblingsfarbe. Günther hielt sein Versprechen und fabrizierte ein Profilogo allerersten Ranges. Nun galt es den Club zu präsentieren. Die Programmierkenntnisse für eine homepage waren für Karl eher ein ‚spanisches Dorf‘, und über drei Ecken kam er an die *Agentur Autosport* ran, welche das Layout & Gestaltung der ‚Vienna-Blue-Wings-site‘ übernahm. Der nächste Schritt der Präsentation war die Clubausrüstung (T-shirts, Aufnäher, etc..), welche auch über ein Profi-Unternehmen lief: nämlich über den ehemaligen *VGU-Shop*. Jetzt fehlten nur noch weitere Mitglieder, die ab Juli 2006 bis in den Herbst hinein auch beitraten, bzw. in den Jahren 2007, 2008 kamen noch etliche Neue dazu.

Vorher gab es noch den Besuch bei den *Hells Angels* (Chapter Wien), wo dem Karl in freundlichen Worten erklärt wurde, dass die Biker-Regeln einzuhalten sind, und aus diesen Gründen ein 125er-Club die Bezeichnung *MC* nicht verwenden darf, genauso wie die Unterlassung der Anbringung des ‚Logo-Rückenpatch‘ an den Kutten und Lederjacken (Aufnäher vorne, bzw. T-Shirts mit dem Logo vorne wurden genehmigt). Dies wurde auch so akzeptiert, und *Schmetterling* ‚kratzte die Kurve‘, indem er den Club als *BWC* (Blue Wings Club) deklarierte, eine Nische in der Bikerszene fand, und somit den Berührungspunkten aus dem Weg ging.

Erste Clubaktivitäten (Jahre 2006 – 2008)
Neben den zunächst wöchentlichen Clubabenden sowie den Ausfahrten und Touren kreierte *Schmetterling* drei clubspezifische Events: 1) *WINGS-RUN* (jährliche öffentliche Motorradsegnung), 2) *WINGS-NIGHT* (ebenfalls jährliches Musikfest), und 3) *WINGS TAKE-OFF* (Saisonstart). Die Idee zum Ersteren kam dem Präse in Anlehnung an die berühmte *Toy-Run* ® (größte Benefizveranstaltung Europas), wobei nur das Wort ‚Run‘ abgekupfert wurde, denn Benefizsachen waren in den Clubstatuten der Vienna Blue Wings nur als ‚Reserve‘ ausgewiesen und wurden deshalb auch nicht organisiert. Wings-Night und Wings Take-Off sind interne Veranstaltungen, die zwar in den Anfangsjahren öffentlich angeschlagen wurden, jedoch aufgrund der eher beschränkten Anzahl an Teilnehmern schließlich nur intern weitergeführt wurden. Die Touren des Clubs fanden vorerst in Wien-Umgebung, NÖ, Burgenland statt – meist Tagesausfahrten aber auch Wochenendtrips (z.B. ‚Brillenteich‘ ins Waldviertel), oder Besuche der Bikerfestln über den *ÖMTK*-Veranstaltungskalender.

Zweiter Abschnitt (Jahre 2009 – 2013)
Die erste ‚Fluktuationswelle‘ erfasste den Club Ende 2008 –  mehr als die Hälfte konnte sich an Land retten (der Kapitän stand sowieso felsenfest). Es erfolgten aber praktisch übergangslos Neueintritte innerhalb des Jahres 2009 und somit gab es einen Stamm von ca. einem Dutzend Biker/innen inklusive Ehren- und außerordentlichen Mitgliedern. Die Touren und Reisen wurden umfangreicher – sowohl österreichweit als auch ins benachbarte Italien. Ganz oben standen die Besuche des *Harley-Festivals* am Faakersee in Kärnten, die *Vienna Harley-Days*, die Fahrt(en) auf den Großglockner, zum *Pedaaa* nach Untermarkersdorf, die *Toy-Run* ®  und der ‚Brillenteich‘. Ein Imbiss-Standl bei einem der führenden Motorrad-Zubehörshops wurde auch platziert, dort wurde bei den ‚Aktions-weekends‘ im Jahr Kulinarisches angeboten, was letztendlich auch der Clubkasse etwas auf die Sprünge half. Das Clubhaus erfreute sich großer Beliebtheit, aber 2010 trübte sich die Freude, denn das Anderl-Pub wurde verpachtet, und das Clubhaus-Bürozimmer fiel 2011 dem Abriss zum Opfer, was zur Folge hatte, dass der Club für wenige Monate seine Abende beim nahegelegenen *Harley-Fischer* abhielt.  

Zwischenzeitlich absolvierte das Gros der Mitglieder den ‚A-Schein‘ und legte sich Hub- und PS stärkere Maschinen zu. Die Suche nach einem neuen Clubhaus + Clublokal gestaltete sich schwierig, weil ja das Clubbudget an ‚Schwindsucht‘‘ litt, so dass die Vorgabe Clubhaus (Mietkosten) ad acta gelegt wurde, und das Hauptaugenmerk nur einem Lokal galt. Der Vorstand wählte ab Jänner 2012 als Interims-Clublokal den Piestingerhof in Markt Piesting / NÖ. Die Clubstatuten für die ‚Wings-Anforderungen‘ wurden geändert, nämlich als ersten Schritt für Chopper-Biker/innen aller Hubraumklassen, ein Jahr später als zweiten Schritt für sämtliche Motorradtypen aller Hubraumklassen. Die Konstellation hielt bis 2013, danach verließen aus verschiedenen Gründen mehrere Mitglieder im Dezember den Club.

Dritter Abschnitt (Jahre 2014 – 2017)
Auch die zweite ‚Mitglieder-Tranche (2009 - 2013) war somit Geschichte und der Club kehrte wieder zurück zu den ‚Chopper-Wurzeln‘. Das neue Clublokal war ebenso rasch gefunden: Cafe-Restaurant *Monaco* in Wr. Neudorf (die ‚Präse-Kontakte‘ machten sich bezahlt). Mit einer knappen ‚Altbesetzung‘ und weiteren neuen Mitgliedern starteten Schmetterling & Co. im Jänner 2014 mit den *Vienna Blue Wings* zu neuen Höhenflügen.

Die Highlights der folgenden Jahre kristallisierten sich immer mehr heraus - nämlich: Unsere *Wings-Run* Motorradweihe und das *Harley-Festival* am Faakersee. Auch die Technik machte bei den Wings nicht Halt. Ausgestattet mit Action-cams und Camcorder filmten wir unsere Touren und Reisen, inklusive interne DVD-Verpackung, bzw. *YouTube*-Veröffentlichung. Natürlich kamen auch die anderen Ausritte nicht zu kurz. *Kaffee im Juni mit Ernstl*, unser *Take-Off* (Saisonstart) in diversen Brauhöfen, und einige Bikerfestln der eingetragenen *MC’s*. Specials waren 2015 der Ritt nach *San Daniele* / Udine (Italien) und 2017 die Reise nach Polen (Zywiecersee & Zakopane).

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